History of the Horse – Blog 10 – Pleistocene

History of the Horse – Part 10

Geschichte des Pferdes – Teil 10

 Pleistocene

  • We have arrived in the Pleistocene which started about 2 million years ago and lasted 1 million years. We mentioned in the last Blog that the primeval horses at the end of the Pliocene had already developed much to what they are today – so should we expect the Pleistocene to be boring to read about? Indeed not!

Pleistozän

  • Wir sind im Pleistozän angekommen – welches vor etwa 2 Millionen Jahren began und eine Million Jahre lang dauerte. Im letzten Blog haben wir erwähnt, daß die Urpferde am Ende des Pliozäns schon ziemlich zu dem entwickelt waren, was sie heute sind – sollten wir also annehmen, daß es langweilig wird über das Pleistozän zu lesen? Aber mit nichten!
WeltPleistocCombo

Climate:

  • In terms of climate we saw over the last periods a slow cooling – now, in the Pleistocene about 1.6 million years ago, begins a true ice age.
  • You can see that in this era the continents are essentially at their present positions, but that the regions covered in ice extend far South, pushing as far as the 40th parallel in some places.
  • But the glaciers did not just sit there. There was a lot of movement over time, and there were about 20 cycles when the glaciers would advance and retreat as they thawed and refroze in four key stages.
  • At the maximum glacial extent probably almost 30% of the earth’s surface was covered by ice. This of course tied up huge amounts of water resulting in sea level drops of 100 metres or more at certain times. South of the ice sheets large lakes accumulated because outlets were blocked and the cooler air slowed evaporation. For example, when the Laurentide ice sheet retreated, north central North America was totally covered by Lake Agassiz. Again, animals had to move and to adapt!

Klima:

  • Über die letzten Perioden hinweg haben wir schon den Trend einer langsamen Abkühlung gesehen – jetzt, im Pleistozän vor ungefähr 1,6 Millionen Jahren, gibt es eine richtige Eiszeit.
  • Im Bild sieht man, daß die Kontinente schon etwa in der heutigen Position lagen, daß aber die vereisten Regionen bis weit in den Süden reichten, an manchen Stellen bis zum 40. Breitenkreis.
  • Und die Gletscher saßen nicht fest! Immer wieder in etwa 20 Zyklen schoben sie sich vor und zogen sich wieder zurück, während sie in 4 großen Schüben abtauten und wieder vereisten.
  • Bei der größten Gletscherausdehnung waren fast 30% der Erdoberfläche mit Eis bedeckt. Das hatte zur Folge, daß riesige Mengen Wasser in den Gletschern eingebunden waren und der Meeresspiegel manchmal bis 100 Meter absank. Südlich der Eisfelder, wo die Abflüsse blockiert waren, bildeten sich große Seen, da das Wasser auch wegen der kühleren Temperaturen langsamer verdunstete. Zum Beispiel war das nördliche Mittelamerika beim Zurückweichen des Laurentian Eisfeldes ganz vom Agassiz See bedeckt. Wieder mußten die Tiere auswandern und sich anpassen!

FaunaPleistoceneCombo

Fauna:

  • The fauna of the Pleistocene was already very similar to today’s and most of the species identical. With each advance of the ice, large areas of the continents became totally depopulated, and plants and animals retreating southward in front of the advancing glacier faced tremendous stress. The most severe stress resulted from drastic climatic changes, reduced living space, and curtailed food supply.
  • Many kinds of the mega-fauna disappeared during a wave of dying-out. This major extinction event of large mammals began late in the Pleistocene and continued into the Holocene (the next epoch to come), and included mammoths, mastodons,saber-toothed cats,  ground sloths, Irish elk, cave bears and others, which all went extinct.
  • At the end of the last ice age, cold-blooded animals, smaller mammals and migratory birds, and swifter animals like deer had replaced the mega-fauna and migrated north.

Part of the fauna !!

  • This is where the Pleistocene becomes interesting! It is the first in which “the Homos” evolved, and by the end of the epoch humans could be found in nearly every part of the planet. THIS, as our primeval horses had to find out, had a great influence on their future lives!

Fauna:

  • Die Fauna des Pleistozäns glich der heutigen Fauna schon stark und die allermeisten Gattungen waren mit den heutigen bereits identisch. Mit dem Vorrücken der Eisfelder entvölkerten sich riesige Gegenden der Kontinente  total und die Pflanzen und Tiere, die sich in südlicher Richtung zurückzogen, waren großen Schwierigkeiten unterworfen. Die schlimmste Belastung resultierte von den extremen Wetterbedingungen, dem schrumpfenden Lebensraum und der zunehmenden Futterknappheit.
  • Zahlreiche Großtierarten des Pleistozäns verschwanden jedoch im Zuge einer Aussterbewelle. Diese begann im späten Pleistozän und bis ins Holozän (unsere nächste Epoche). Sie betraf die Mammuths, Mastodons, Säbelzahnkatzen, Faultiere, manche Elche, Höhlenbären und andere, die alle verschwanden.
  • Am Ende der letzten Eiszeit hatten kaltblütige Tiere,  kleinere Säugetiere, Zugvögel und schnelle Läufer wie Rehe die Großtierarten ersetzt und wanderten nach Norden.

Auch ein Teil der Fauna !!

  • Hier wird nun das Pleistozän interessant! Es ist die Zeit, in der sich die ersten Hominiden wirklich entwickeln, und am Ende dieser Epoche sind Menschen schon in fast allen Teilen der Welt zu finden. DAS, wie unsere Urpferdchen erfahren werden, wird einen großen Einfluß auf ihr zukünftiges Leben haben!
HomoErectusCombo
First: Homo Erectus in Africa

  • The middle and late Stone Age (the “Palaeolithic” – 2.6 million to about 10,000 years ago) saw the appearance of new types of humans, as well as the development of more elaborate tools than found in previous eras. In the beginning of the Pleistocene early human ancestors are present, but during the lower Stone Age they disappeared, and the only hominid species found in fossilic records is Homo Erectus for much of the Pleistocene.
  • The early Homo Erectus lives in Africa and are the first to have possessed modern human-like body proportions with elongated legs and shorter arms. These features are considered adaptations to a life on the ground with the possibility to walk and perhaps run longer distances. We have come down from the trees! And we have the first hand-axes – and are instantly becoming dangerous to our surroundings…
  • Homo Erectus then also migrated, as proven by the “Peking Man” and fossil finds in Java. It seems that modern humans spread from Africa all over the ice-free world during the late Pleistocene. It could be that during this migration they interbred with archaic human forms already outside of Africa by the late Pleistocene, incorporating archaic human genetic material into the modern human gene pool.
  • Homo Erectus was the longest lived early human species – living about nine times as long as our own species, the “Homo Sapiens”, has been around!
Zuerst: der Homo Erectus in Afrika

  • In der mittleren und späten Steinzeit (Paläolithic – vor 2,6 Mio Jahren bis etwa vor 10.000 Jahren) erschien ein neuer Typus der Hominiden, und man sieht zum ersten Mal richtige Werkzeuge. Am Anfang des Pleistozäns gibt es frühe Arten der Urmenschen, aber während der späteren Steinzeit verschwanden die wieder und die einzige überdauernde Gattung im Pleistozän ist der Homo Erectus.
  • Der erste Homo Erectus lebte in Afrika, und das ist die erste Art, die Körperproportionen wie der moderne Mensch hatte – mit langen Beinen und vegleichweise kurzen Armen. Diese Merkmale weisen auf eine Anpassung auf ein Leben auf dem Erdboden hin, mit der Möglichkeit längere Strecken zu laufen oder zu rennen. Nun sind wir aus den Bäumen gestiegen! Und wir haben Handäxte – und werden sofort für unsere Umgebung gefährlich…
  • Homo Erectus wanderte auch herum, bewiesen durch Fossilfunde in Java und den „Peking Man“. Es scheint, daß sich diese modernen Menschen im Pleistozän von Afrika aus über alle eisfreien Gegenden der Welt verbreiteten. Es könnte sein, daß sie sich während dieser Völkerwanderung mit anderen archaischen Menschengattungen vermischten, die es im späten Pleistozän schon außerhalb von Afrika gab, so daß sich deren Gene auch zum Teil weitervererbt haben.
  • Der Homo Erectus war die frühe Menschengattung, die am längsten überlebte – neun mal so lange wie unsere eigne Gattung des Homo Sapiens bisher!

HuntersPleistocCombo

  • At the beginning of the early Pleistocene the first hominides appeared at the edges of Europe: in the now Georgia human-like fossils were found that are about 1.8 million years old.
  • In the middle Pleistocene about 500,000 years ago those early “humans” first reached latitudes of 45 ° N during the milder climate periods. About 40,000 years ago the anatomically modern human Homo Sapiens immigrated into Europe and drove out the species of the local Neanderthaler, who then became extinct. 
  • Zu Beginn des frühen Pleistozäns erschienen erstmals Hominiden an den Rändern Europas. Im heutigen Georgien wurden Reste von Menschen gefunden, die etwa 1,8 Millionen Jahre alt sind.
  • Im mittleren Pleistozän vor rund 500.000 Jahren erreichten Menschen während milder Klimaphasen erstmals Breitengrade um 45° N. Während der Weichsel-Kaltzeit im späten Pleistozän vor etwa 40.000 Jahren wanderte der anatomisch moderne Homo Sapiens in Europa ein und verdrängte den vorher dort heimischen Neandertaler, der dann ausstarb.

HumanEvolutionCombo

  • Homo Sapiens had developed more brain than other mammals – and tools! Those first tools were not ploughs, but weapons. The first humans were just another kind of predator  – hunters. The beginning of our horse-human relationship was not promising, as horse was on the menu…

Read on !!

  • Dieser Homo Sapiens hatte ein weiter entwickeltes Gehirn als andere Säugetiere – und Werkzeug! Dieses Werkzeug war kein Pflug, sondern Waffen. Die ersten Menschen waren einfach eine andere Art von Raubtieren – Jäger. Der Anfang der Beziehung von Mensch und Pferd war nicht vielversprechend, denn „Pferd“ stand auf der Speisekarte…

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